Goodbye Australia

In einer Woche genau (Stand Montag 28.07.2013) fliege ich nach Hause! Ich freue mich schon, euch alle in die Arme schließen zu können. :-)

Trotzdem werde ich den aufgeschlossenen, freundlichen und lockeren Umgang hier vermissen ... vlt. gerade dann, wenn die deutsche Steifheit und das Misstrauen oder die langen Gesichter bei schlechtem Wetter zu sehen sind. Solche Gesichter sieht man hier echt selten, weil das Wetter so schön ist. Denn selbst jetzt im Winter ist es hauptsächlich sonnig. Ich denke, das Wetter hat echt mehr Einfluss auf die Psyche und das allgemeine Wohlergehen, also wir vlt. glauben.

Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, nicht in Kontakt mit Australiern zu kommen ... so aufgeschlossen und hilfsbereit, wie sie sind.

Die letzten Wochen und Tage und vor allem die nette Gesellschaft von Nicola (aus Liverpool, UK) haben mich noch einmal angeregt, mir ein paar letzte Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Ich hab mich wie in einem Marathon gefühlt und sage damit langsam aber sicher "Goodbye".

Die Europäer erkennt man daran, dass sie selbst im Winter noch kurzärmlig oder zumindest ohne Pullover oder Jacke herumlaufen. Rechts: Nicola
Von der Blue Bar im 36. Stockwerk (der Lift ist in ca. 6sec hochgedüst) konnte ich mit Freunden direkt an der Glasfront sitzen und unter uns auf die Sydney Opera House (rechts) und Harbour Bridge (links) blicken.
IN Sydney - AUF Sydney - ÜBER Sydney

Whale watching stand als letztes auf meinem Wunschzettel in Australien. Die Wale wandern nordwärts, um hier in wärmeren Gewässern ihre Jungen zur Welt zu bringen. Und die Wahrscheinlichkeit steigt, sie im Winter, also jetzt, zu erblicken.
Nicola und ich hatten echt RIESIGES Glück, 2 Buckelwale mit dem Boot ein Stück auf ihrer Reise nordwärts zu begleiten. Und das schöne Wetter tat das Übrige, denn Wale (wie Menschen) lieben schönes Wetter und springen / spielen öfter.
Humpback whale = Buckelwal bei einem von seinen vielen Sprüngen

Sie waren so ca. 18m lang, 50 Tonnen schwer und nur 50m vom Boot entfernt. Als der erste Wal hoch sprang, hab ich geschrien wie am Spieß ;-) das war einfach so überraschend und unvorstellbar faszinierend und eine Ehre, die beeindruckenden Wale beim Springen, Winken (mit den Flossen) und Tauchen zu beobachten.
Und am selben Tag (ich kann es noch nicht fassen, wie unterschiedlich die Landschaften hier sind) waren wir auf den größten, wandernden Sanddünen der südlichen Hemisphäre!

Sandboarding
Yoga (Downward facing dog) auf einer Sanddüne unweit des Oceans und 200km nördliche von Sydney
Ich freue mich auf Deutschland und auf Euch, verlasse Australien bitter-sweet (mit einem lächelnden und einen weinenden Auge, aber hauptsächlich lächelnd!) und komme vom "Winter" in den Sommer.

Und natürlich verabschiede ich mich nicht, bevor ich euch meine Eis-Magnum-Kreation zeige.
Die Gestaltung des Vanille-Eis war der eigenen Kreativität überlassen. Hier dunkler Schokoladenüberzug mit einem Mantel aus Rosenblättern, Rosenpralinen und Pistazien, überzogen von weißer Schokolade. :-)


Bis ganz bald, die Ria

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